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Merkmale und Funktionen der mylife App

Basic-Therapiemanagement

  • Home-Screen mit aktuellen Therapiedaten auf einen Blick, einschließlich Blutzucker, Bolusinsulin, Basalrate und aktivem Insulin

  • Zwei Therapiearten: Pumpentherapie und Pen-Therapie

  • Einfaches drahtloses Auslesen der Daten von der YpsoPump und ausgewählten mylife Blutzuckermessgeräten

  • Integrierter und benutzerfreundlicher Bolusvorschlagrechner, inklusive Anzeige des im Körper aktiven Insulins

  • Wahl zwischen zwei Bolusberechnungsmethoden

  • Therapie-Logbuch

  • Basisstatistiken zu Blutzucker und Insulinverbrauch

  • Export von PDF- und CSV-Berichten

  • Optionale Synchronisierung der Daten mit der mylife Cloud

  • Widget-/Schnellansicht-Unterstützung

Bolusfernabgabe (ab Version 2.0)

  • Bolusabgabe auf der YpsoPump über das eigene Smartphone

  • Bolusabgabe für den normalen, verzögerten und kombinierten Bolustyp

  • Bolusabgabe mit und ohne Nutzung des App-basierten Bolusvorschlagrechners

information
Diese Funktion erfordert die YpsoPump Softwareversion V05.00.XX oder höher

App-basierte CGM-Integration (ab Version 1.8)¹

  • Anbindung an das Dexcom G7 System zur kontinuierlichen Glukoseüberwachung (CGM)

  • Direkte Verwendung der CGM-Werte (Glukose) zur bequemen Bolusvorschlagberechnung

  • Anzeige des aktuellen Sensormesswerts, des Glukosetrends und der letzten CGM-Werte für einen Zeitraum von bis zu 24 Stunden

  • Warnungen bei zu hohen oder zu niedrigen Glukosewerten

  • Integration von Sensor und Transmitter in der App

  • Upload der Daten in Dexcom CLARITY

  • Breites Spektrum an kompatiblen Smartphones

  • Unterstützung der Apple Watch

information
Die oben aufgeführten mylife Blutzuckermesssysteme (z. B. mylife Unio, mylife Unio Neva und mylife Pura) werden von mylife Diabetes Care nicht mehr hergestellt oder vertrieben. Die Produktlinie wurde im Jahr 2024 von MTD Medical Technology and Devices übernommen.
external-link Mehr Informationen

Insulinpumpen und automatisierte Insulinabgabesysteme (AID-Systeme) können die Glukosekontrolle deutlich verbessern, jedoch das Risiko einer diabetischen Ketoazidose (DKA) nicht vollständig ausschliessen.Da diese Systeme ausschliesslich schnellwirksames Insulin verwenden, kann jede Unterbrechung der Insulinzufuhr (z. B. Versagen des Infusionssets, Pumpenokklusion, leeres Reservoir oder Gerätefehlfunktion) schnell zu Ketose und DKA führen – selbst wenn die Glukosewerte nicht stark erhöht sind. Eine DKA ist eine ernsthafte und potenziell lebensbedrohliche Komplikation.

Wenn Sie sich unwohl fühlen, anhaltend hohe Glukosewerte haben oder positive Ketone messen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit Ihrem Diabetesbehandlungsteam auf und befolgen Sie deren Anweisungen. Verlassen Sie sich nicht ausschliesslich auf das AID-System, um hohe Glukosewerte zu korrigieren oder Ketone zu beseitigen. Überprüfen Sie stets, ob Insulin abgegeben wird und verwenden Sie bei Bedarf Ihre Backup-Methode zur Insulingabe (z. B. Insulininjektionen bzw. Insulinpens).

Medizinische Beratung kann ausschliesslich durch medizinisches Fachpersonal erfolgen. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen dienen allgemeinen Schulungszwecken und dürfen nicht als medizinischer Rat ausgelegt oder als Ersatz für eine Konsultation mit qualifiziertem medizinischem Fachpersonal verwendet werden.